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Montag, 25. August 2014

Da sind sie...


... meine Geschirrtuch-Schätzchen. Wobei ich sagen muss, dass mir Cottolin in Schuss und Kette als Waffel zu dick für ein Geschirrtuch ist und so sind es nun einfach Handtücher. Ich liebe sie! Auf dem Webstuhl sah es schon interessant aus, aber die Verwandlung in eine dreidimensionale Waffel nur durch die Bindung finde ich so faszinierend, nur mit ein bisschen Wasser...



Am besten gefällt mir das ganz dunkle hier vorne im Bild, da besteht der Schuss aus einem dunklen Petrol, in das ist mich regelrecht verknallt habe. Demnächst werde ich bei Künzl davon ein Kilo bestellen, zusammen mit anderen Lieblingsfarben.


An den Rändern habe ich je drei Fäden doppelt gestochen, was eine wirklich ansehnliche Kante ergeben hat. Die Schnittkanten habe ich mit meiner Overlock-Nähmaschine versäubert und doppelt geschlagen vernäht und einen gekordelten Anhänger aus dem "Thrumm" mitgefasst. Einige Webfehler konnte ich einfach rausschneiden, zwei muss ich noch sozusagen nachweben und darüber nachdenken, wie ich das am besten anstelle.


Fast bin ich schon traurig, dass ich nicht eine längere Kette aufgezogen habe, sie nähert sich nämlich schon dem Ende... Vielleicht sind noch ein paar Waschhandschuhe drin, so dass ich ein schönes Geschenkpäckchen für liebe Menschen hätte - bei den herbstlichen Temperaturen denkt man ja schon an Weihnachen ;P.

Dienstag, 19. August 2014

Ich hab Spaaaß...



 ... an meiner neuen Geschirrtuchkette. Zunächst habe ich diese Meeresfarben bei Künzl bestellt, es ist das hauseigene Bio-Cottolin, also eine Mischung aus Baumwolle und Leinen. Die Bindung ist eine Waffelbindung auf vier Schäften und fünf Tritten, die ich aus dem Buch "Am Webstuhl mit vier Schäften" von Walter Kircher habe (ein tolles Buch, weil es das Wesentliche beim Weben anschaulich auf den Punkt bringt, leider nur noch antiquarisch zu bekommen). Und ich habe zum ersten Mal eine Kette mit mehr als zwei Fäden geschärt - mit einem Gatterkamm, was zugegebenermaßen ein ziemliches Gekrampfe war. Beim nächsten Mal also mit Lesebrettchen, aber es hat gereicht, um die Angst vor dem großen Fadengewusel zu verlieren.


 Da die letzten Geschirrtücher aus deutlich dünnerem Material waren, habe ich es sofort genossen, so "schnell" mit den Vorarbeiten - auf den Reedekamm sortieren, einziehen, anbinden, fertig zu sein. Wobei schnell ja ein sehr relativer Begriff beim Weben ist. Regelrecht rasant geht allerdings dann das eigentliche Weben, Ich habe jetzt erstmal ein Tuch in jeder Kettfarbe geschossen, eins mit entsprechenden Streifen und nun habe ich noch den einen oder anderen Meter Kette übrig. Ich habe noch einige volle Spulen Bio-Baumwolle, die könnte ich gefacht einschießen, oder das wunderbare Leinen aus Litauen von Lityarn - so viele Möglichkeiten...



Und hier das Webmuster für die, die es interessiert. Bilder von den neuen Geschirrtüchern habe ich noch nicht, denn die liegen in der Badewanne und entspannen sich. Das allererste macht hoffentlich einem lieben Menschen Freude, der es zum Geburtstag bekommen hat...

Liebe Grüße, Géraldine