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Mittwoch, 6. Januar 2016
Frohes neues Jahr!
Kann man noch sagen, oder? Aus verschiedenen Gründen bin ich wirklich froh, jetzt das Jahr 2016 erreicht zu haben und das Jahr 2015 hinter mir zu lassen. Zu den allgegenwärtigen Krisen, die uns alle, auch im Spinnkreis, stark beschäftigt haben, kamen private Sorgen, die nun langsam abebben. Wir hoffen auf eine Atempause und ich habe das dringende Bedürfnis, mich mit schönen Dingen zu beschäftigen.
So habe ich die Raunächte ganz unabergläubig mal wieder mit reichlich Wolle verbracht. Damit zum Beispiel, mir ein zweites Paar Targaryen-Socken zu stricken, weil der Star Stitch darin einfach Spaß macht. Diese Socken habe ich direkt am Ballen und an der Ferse verstärkt und hoffe, dass sie nun ein klein wenig länger halten als meine bisherigen. Erwähnte ich, dass ich echte Sockenfresser-Füße habe? Außerdem haben sie an meine langen Großzehen adaptierte anatomische Bandspitzen, die Passform werde ich beim nächsten Paar aber noch etwas optimieren.
Die liebe Ute hat mir zwischen den Jahren ihren Blending Hackle ausgeliehen. Nicht nur ich, sondern auch meine Kinder hatten große Freude am Mischen der unterschiedlichen Fasern. Die daraus gezogenen Minikammzüge werde ich beim nächsten Spinntreffen aufs Rad bringen.
Sabine, die immer für Virales gut ist, hat mich ein wenig (aber nur ein wenig ;D) mit ihrem Wollmeisen-Wahn angesteckt. Ich habe ihren Fundus um diese beiden Schönheiten erleichter und muss mr noch feine Sockenmuster dazu aussuchen.
Und letztendlich habe ich meinen letzten Korb Kammzüge in den Dawanda-Shop eingestellt und hoffe, dass sie euch gefallen.
Freitag, 29. November 2013
Bunte Socken und Strickpause
Fertig geworden sind die Sohnemann-Socken Nummer 1 in Größe 29, die mit Stolz getragen werden. Dann hatte ich sofort die nächsten angeschlagen, diese Game of Thrones-Socken, die mir ganz spontan in der Bildersuche bei Ravelry aufgefallen waren. Gefärbt hatte ich sie mit dem inzwischen nicht mehr erhältlichen Rotholz.
Es hat großen Spaß gemacht, sie zu stricken, in jeder 5. Reihe wird ein "Star stitch" gestrickt. Sie tragen sich wunderbar und ich habe zum ersten Mal eine anatomische Spitze gestrickt (nach Gutdünken), damit mir nicht immer die Abnahmemaschen der Bündchenspitze durchscheuern. Anscheinend habe ich ausgesprochen dicke Onkel ;D.
Jetzt ist erstmal eine Strickpause angesagt, denn mit den Socken habe ich mir eine schöne Sehnenscheidenreizung eingehandelt, was super ärgerlich ist, denn ich bin gerade richtig im Schwung und von meiner Kinder-Lintilla, an der ich seit Ewigkeiten stricke, fehlt nur noch ein kleines Stück Spitze. Stattdessen werde ich in den nächsten Tagen wieder färben und auch den Shop auffüllen.
Freitag, 15. November 2013
Foto-Lovestory
"Ui, das wird aber ein Rasta" musste ich mir von rechts anhören, als ich dieses Garn gesponnen habe. Soll heißen: Sabine fand, dass ich zuviel Drall auf mein Träumchen aus BFL und Seacell gebe. Von der Meisterin der Single-Garne wollte ich natürlich nicht getadelt werden, also atmete ich ein, atmete aus, ließ die Faser laufen, entspannte - und hatte nachher einen wirklich, wirklich, wirklich weichen Single auf der Spule.
Allerdings hat auch Tiefenentspannung so ihreTücken und so filzte ich schließlich mehr Enden zusammen, als das ich zusammenhängende Fäden haspelte - das erste Garn rieß bestimmt fünf Mal ;D beim Haspeln und dann noch mal gefühlt ungezählte Male beim Aufwickeln. Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass meine Art, neue Fasern anzuspinnen bei dem flutschigen Seacell nicht taugt. Bei der zweiten und dritten Spule hatte ich dann wieder mehr Drall. Es sind insgesamt 250 Gramm geworden, zum Lauflänge ausmessen war ich zu faul. So sah der Kammzug aus:
Und so das fertige Garn in Nahaufnahme:
Ich bin froh, dass ich mir diesen Seacell-Kammzug gebunkert habe, denn ich wusste sofort, was er einmal werden will, wenn er groß ist: ein Sonnentau. Diese kleinen Tentakel, das will ich auch mal machen. Ich hab ja sonst keine Strickvorhaben ;D...
Ansonsten sind Sohnemanns Flugzeug-Socken fertig geworden, und er hat sie noch vor dem ersten Waschen begeistert getragen. Die Kleine will nun auch gestrickte Socken, kann sich aber noch nicht entscheiden, welche Farben diese haben sollen - immer diese emanzipierten Kinder ;D
In der Zwischenzeit habe ich ein passendes Strickprojekt für meine seit Monaten andauernde Leidenschaft fürs Lesen eines gewissen Fantasy-Abenteuers gefunden: Seit dem Sommer bin ich dem "Song of Ice and Fire" völlig verfallen, manchen vielleicht besser bekannt durch die Serie "Game of Thrones". Da nicht nur ich so durcheinander bin, habe ich auf Ravelry tatsächlich eine Designerin gefunden, die passende Socken zu den verschiedenen Charakteren entworfen hat. Ich habe mir die Socken zu Danaerys Targaryen ausgesucht, der Sturmgeborenen, der Unverbrannten und Mutter der Drachen. Das Garn ist eine Rotholzfärbung auf Opal-Sockenwolle aus dem letzten Jahr.
Ja und dann... konnte ich dem Aufforderungscharakter von Sabines "Take five" nicht wiederstehen und habe direkt zehn genommen von diesen wunderschönen, liebevoll gehaspelten Strängchen pflanzengefärbter Wolle. Frau will türkisch stricken... Fortsetzung folgt.
Sonntag, 3. November 2013
Wir hatten Besuch...
... von der Rheinischen Post. Und hier ist das Ergebnis. Von hier aus vielen Dank Frau Krsak für ihre Aufmerksamkeit, und was das Spinnen angeht - ich glaube, Sie haben Talent, vielleicht machen Sie ja weiter :D.
Ansonsten geht es bei uns bunt weiter. Unser Anfänger-Spinntreffen ist gut angenommen worden und auch unser angestammtes ist so gefüllt mit lieben, herzlichen, unterhaltsamen und einfach netten Frauen, dass es jedes Mal eine Freude ist, wenn wir spätnachts nach dem Spinntreffen noch zusammensitzen und den Abend Revue passieren lassen.
Auch unsere Dawanda-Existenzen (Lavendelblau und Stockumer Wollwerkstatt) füllen sich nach und nach mit Leben und machen meistens Freude, selten auch mal nicht. Manches aber ist irgendwie schwierig geworden - drei Dienstpläne, Familien und Terminwünsche übereinanderzubekommen etwa, so dass es kommt, dass wir drei Spinnmädels manchmal mehr miteinander mailen als reden. Wo ist die Fee, die aus unseren Tagen welche mit 48 Stunden macht ;P.
Jetzt kommt der Winter und wir haben Holz bestellt, um unseren Specksteinofen zu befeuern. Die Abende werden schon wieder gemütlicher und länger und das große Kind hat sich selbst gestrickte Socken gewünscht. Soll es haben, einer ist schon fertig, der andere wird es wahrscheinlich innerhalb Wochenfrist.
Es ist eine kleinere Version meiner "Socks on a plane", und auch dieses Garn hatte Christiane mit Ostereierrestfarben verbuntet. Sabines Tochter-Socken haben mich aber dermaßen angemacht, dass ich wohl demnächst dringend ein paar Stränge für den Eigenbedarf in Farbe versenken muss.
Donnerstag, 25. April 2013
Socken, grüßt mir die Sonne...
"Socks on a plane" heißt die Strickanleitung von Laura Linnemann, die ich mir für ein wundervolles Sockengarn ausgesucht hatte, das Christiane zu einem der letzten Spinntreffen dabei hatte. Wir tauschten Sockenwolle gegen Kammzug und ich bin auf jeden Fall sehr glücklich mit dem Tausch:
Angeschlagen habe ich 56 Maschen, weil 60 bei meinen Füßen immer nur frisch gewaschen passen. Danach weiten sie sich dermaßen, dass sie einfach nur noch schluffig aussehen. Außerdem bin ich beim italienischen Bündchen gelandet, weil es trotz des nervigen Anfangs einfach das schönste ist, finde ich. Die Spitze habe ich im Maschenstich geschlossen und hoffe, dass dadurch der Lochfraß, der sich immer in den letzten Abnahmemaschen bei mir bildet, eingedämmt wird.
Jetzt ist der Wollsockenwinter vorbei und ich kann in Ruhe überlegen, was ich sonst so stricken könnte. Mich reizt das Saroyan-Tuch, aber ich bin nicht sicher, ob das Garn, das ich mir dafür ausgesucht habe, damit schön aussehen könnte oder ob ich lieber etwas harmonischeres dafür nehme. Es sind 180 Gramm Corridale/Milchseide mit einer Lauflänge von 183m/100g. Eure Meinung ist hochwillkommen!
Angeschlagen habe ich 56 Maschen, weil 60 bei meinen Füßen immer nur frisch gewaschen passen. Danach weiten sie sich dermaßen, dass sie einfach nur noch schluffig aussehen. Außerdem bin ich beim italienischen Bündchen gelandet, weil es trotz des nervigen Anfangs einfach das schönste ist, finde ich. Die Spitze habe ich im Maschenstich geschlossen und hoffe, dass dadurch der Lochfraß, der sich immer in den letzten Abnahmemaschen bei mir bildet, eingedämmt wird.
Jetzt ist der Wollsockenwinter vorbei und ich kann in Ruhe überlegen, was ich sonst so stricken könnte. Mich reizt das Saroyan-Tuch, aber ich bin nicht sicher, ob das Garn, das ich mir dafür ausgesucht habe, damit schön aussehen könnte oder ob ich lieber etwas harmonischeres dafür nehme. Es sind 180 Gramm Corridale/Milchseide mit einer Lauflänge von 183m/100g. Eure Meinung ist hochwillkommen!
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