Samstag, 15. November 2014
Angorawolle von Claire
Diese wunderbaren Seidenhäschen haben mich mittlerweile verlassen und sind zu Claire zurückgereist, die mir bei unserer letzten Begegnung beim Wollwochenender auf dem Hilshof ihre Angorawolle anvertraut hatte, um sie mit Pflanzenfarben zu färben. Ich hatte keinerlei Zeitdruck und konnte mit Pflanzen aus meinem Garten färben, wie es mir gefiel. Claires Angorawolle hat sehr viel Charme. Sie ist wunderschön verzwirnt. Mehr über Claires Angorawolle erfahrt ihr hier. Ich bin sehr gespannt aufs Verstricken!
Mittwoch, 5. November 2014
Das war er, unser ArtYarnKurs mit Claudia
| Am 20./21. September war Claudia Wagner alias Kima für zwei Art-Yarn-Kurse in unserer Wollwerkstatt. Es war wieder wunderschön und ausgesprochen vielfältig. Sie hatte ganz viele Ideen und ein großes Faserbuffet mitgebracht. Schaut selbst: |
| So viel Auswahl! Da fällt schon das Entscheiden schwer. Welche Technik soll ich ausprobieren? |
| Noch mehr Anschauungsstränge...... |
| und eine Auswahl an Fasern, die Frau sich gar nicht besser vorstellen kann. |
| Und noch Garne für Trägerfäden oder zum Zwirnen...... |
| Vormachen..... |
| und nachmachen. Dank der guten Anleitung fiel das Herstellen der Artyarns leicht. |
| Schaut mal, das sieht doch wohl toll aus! Alle waren ganz bei der Sache. |
| Viele Techniken, viele verschiedene Fasern und |
| Farben kamen zum Einsatz. |
| Und die Ergebnisse...... |
| waren wirklich super! |
| Dieses Grün! Passte perfekt zum Kleid der Trägerin. |
| Ein Blick in unsere Werkstatt.... |
| Christiane hat fertig, |
| und ist zufrieden. Es waren wunderschöne Tage, wir haben viel gelernt. Und Spaß hat es gemacht, sehr sogar. |
Freitag, 31. Oktober 2014
Erntemond und Lockenlust
Ich bin ganz verliebt in dieses Lindgrün aus Donegal-Tweed. Die Jacke, die ihr hier seht, wird eine Harvest Moon, designed von Heidi Kirrmaier. Die Maschenprobe musste ich tüchtig anpassen, damit es funktioniert, ich stricke XS (nicht wirklich meine Größe, wie man unten noch sehen wird ;D).
Besonders gefällt mir die kraus-rechte Passe und das I-Cord-Bündchen. Wobei mir Sabine gesagt hat, I-Cord hieße "Idioten"-Cord, für diese welche habe Elisabeth Zimmermann sie einst entwickelt. Ich fühle mich nicht angesprochen, Frau Zimmermann. Trotzdem eine tolle Erfindung.
Nachdem Sabine ja schon ihre neue Nostepinne geoutet hat, schiebe ich meine wunder-, wunderschöne neue Niddy Noddy aus dem Hause Sprock/van de Locht nach. Ludger hat jedes einzelne Stück mit Liebe ausgewählt, gedrechselt, geschliffen und poliert und sie liegt nicht nur gut in der Hand, sie fühlt sich auch gleichzeitig warm und glatt an, ein Genuss, damit zu haspeln. Vielen Dank an die Drechselwerkstatt in der Petersburg!
Diese Teeswater-Löckchen weiter unten schrieen geradezu danach, zu einem Tailspun verarbeitet zu werden. Das Zutzeln an den Löckchen ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt das meditative Vorbereiten, Anspinnen, Anhalten, wieder Vorbereiten. Das Verhäkeln ging dann richtig flott.
Liebe Grüße!
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Alpakamädchen ohne Namen
Tada! Hier ist sie, unsere Kleine. Geboren am 27.Juli, just als die Webergruppe NRW zu Besuch war.
Inzwischen hat sie sich zu einem wachen, fröhlichen kleinen Mädchen entwickelt.Sie ist ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, es ist Herr Balduin.
Das einzige, was ihr noch fehlt, ist ein Name. Die meisten unserer Alpakas tragen Sternen- oder Planetennamen, z.B. Luna, Castor, Kassiopeia. Der richtige Name für dieses Mädchen ist uns noch nicht begegnet. Hat vielleicht jemand einen Vorschlag?
Geschoren haben wir sie auch schon. Bei den Crias, so heißen die Alpaka-Babys, sind die Haarspitzen noch verklebt. Deshalb werden sie schon früh geschoren, danach ist das Vlies geschlossen und verschmutzt nicht so stark.
Vielleicht bekommt sie ja auch noch mal so schöne "Ohrfahnen" wie ihre Mutter.
Freitag, 3. Oktober 2014
Wollpause vorbei...
Krankheitsbedingt war es letzten Monat hier recht still. Dabei gäbe es einiges, worüber man berichten könnte: Die liebe Claudia war wieder in unserer Werkstatt und gab an zwei Tagen Artyarn-Kurse. Diesmal kam sie in Begleitung - Randi war gekommen, um mit uns am Rad zu drehen, was uns sehr gefreut hat, brachte sie doch viel Lebensfreude und Humor mit.
Außerdem findet sich auf meinen wiederaufgenommenen Nadeln ein Projekt, um dass ich schon lange scharwenzelt war und das nun erkennbar Form annimmt, aber davon die Tage. Und auf dem Webstuhl komme ich ins Schwärmen...
In den Shop eingepflegt habe ich immerhin einige Kammzüge, die ich schon vor mehreren Wochen gefärbt habe. Mir war noch einmal richtig nach Frühling, bevor der Herbst hereinweht. Viel Spaß beim Stöbern und bis bald.
Montag, 1. September 2014
Eintopf und mehr...
... habe ich gerade eben in den Shop eingestellt. Mit dabei sind dieses Mal viele Topffärbungen. Weiter unten zwei die mir besonders gut gefallen... Ich liebe am Eintopf, dass Mischfarben in Kombinationen entstehen, die einen "Wow"-Effekt haben können - auch oder gerade wegen mancher Schlammfarben, die darin vorkommen (können). Außerdem habe ich auch mal auf robusterem Material gefärbt: Süddeutscher Merino und Neuseeland. Back to the roots sozusagen. Guten Appetit!
Montag, 25. August 2014
Da sind sie...
... meine Geschirrtuch-Schätzchen. Wobei ich sagen muss, dass mir Cottolin in Schuss und Kette als Waffel zu dick für ein Geschirrtuch ist und so sind es nun einfach Handtücher. Ich liebe sie! Auf dem Webstuhl sah es schon interessant aus, aber die Verwandlung in eine dreidimensionale Waffel nur durch die Bindung finde ich so faszinierend, nur mit ein bisschen Wasser...
Am besten gefällt mir das ganz dunkle hier vorne im Bild, da besteht der Schuss aus einem dunklen Petrol, in das ist mich regelrecht verknallt habe. Demnächst werde ich bei Künzl davon ein Kilo bestellen, zusammen mit anderen Lieblingsfarben.
An den Rändern habe ich je drei Fäden doppelt gestochen, was eine wirklich ansehnliche Kante ergeben hat. Die Schnittkanten habe ich mit meiner Overlock-Nähmaschine versäubert und doppelt geschlagen vernäht und einen gekordelten Anhänger aus dem "Thrumm" mitgefasst. Einige Webfehler konnte ich einfach rausschneiden, zwei muss ich noch sozusagen nachweben und darüber nachdenken, wie ich das am besten anstelle.
Fast bin ich schon traurig, dass ich nicht eine längere Kette aufgezogen habe, sie nähert sich nämlich schon dem Ende... Vielleicht sind noch ein paar Waschhandschuhe drin, so dass ich ein schönes Geschenkpäckchen für liebe Menschen hätte - bei den herbstlichen Temperaturen denkt man ja schon an Weihnachen ;P.
Dienstag, 19. August 2014
Ich hab Spaaaß...
... an meiner neuen Geschirrtuchkette. Zunächst habe ich diese Meeresfarben bei Künzl bestellt, es ist das hauseigene Bio-Cottolin, also eine Mischung aus Baumwolle und Leinen. Die Bindung ist eine Waffelbindung auf vier Schäften und fünf Tritten, die ich aus dem Buch "Am Webstuhl mit vier Schäften" von Walter Kircher habe (ein tolles Buch, weil es das Wesentliche beim Weben anschaulich auf den Punkt bringt, leider nur noch antiquarisch zu bekommen). Und ich habe zum ersten Mal eine Kette mit mehr als zwei Fäden geschärt - mit einem Gatterkamm, was zugegebenermaßen ein ziemliches Gekrampfe war. Beim nächsten Mal also mit Lesebrettchen, aber es hat gereicht, um die Angst vor dem großen Fadengewusel zu verlieren.
Da die letzten Geschirrtücher aus deutlich dünnerem Material waren, habe ich es sofort genossen, so "schnell" mit den Vorarbeiten - auf den Reedekamm sortieren, einziehen, anbinden, fertig zu sein. Wobei schnell ja ein sehr relativer Begriff beim Weben ist. Regelrecht rasant geht allerdings dann das eigentliche Weben, Ich habe jetzt erstmal ein Tuch in jeder Kettfarbe geschossen, eins mit entsprechenden Streifen und nun habe ich noch den einen oder anderen Meter Kette übrig. Ich habe noch einige volle Spulen Bio-Baumwolle, die könnte ich gefacht einschießen, oder das wunderbare Leinen aus Litauen von Lityarn - so viele Möglichkeiten...
Und hier das Webmuster für die, die es interessiert. Bilder von den neuen Geschirrtüchern habe ich noch nicht, denn die liegen in der Badewanne und entspannen sich. Das allererste macht hoffentlich einem lieben Menschen Freude, der es zum Geburtstag bekommen hat...
Liebe Grüße, Géraldine
Samstag, 16. August 2014
. . . und das ist aus der Rainfarnfärbung von vorgestern . . .
. . . geworden. Interessant ist mal wieder, wie unterschiedlich die verschiedenen Materialien den Farbstoff aufnahmen. Ich habe in zwei Farbzügen erst den Strang Merinolace in der Mitte und dann die Wolle/Seidemischung gefärbt. Das Seidenhäschen außen (Angora/Wolle/Seidemix von Claire) schwamm bei beiden Farbzügen mit. Der Grünstich auf den Gruppenbildern täuscht (ein Artefakt der googleschen automatischen Bildbearbeitung, auf den Originalbildern nicht vorhanden).
Gut getroffen ist die Farbe auf diesem Bild. Es sind alles getreidige Farben - Stoppelfeld und Ähre.
Fast der gesamte Inhalt dieses Korbes wanderte in den Färbetopf. Lediglich die ganz harten braunen Stängel habe ich ausgemustert und auf den Kompost gegeben.
Donnerstag, 14. August 2014
Abendspaziergang
Ich habe einen kleinen Abendspaziergang unternommen und Rainfarn gesammelt, um damit Lacegarn zu färben. Es ist zwar schon dunkel, aber der Färbetopf auf der Terrasse ist in Betrieb. Gleich kann ich die Wolle entnehmen und hoffe auf einen schönen Gelbton für Petra :-).
Ebenfalls in den Topf gesprungen ist mal wieder eins von Claires Seidenhäschen.
Ich hoffe, dass das Wetter morgen besser wird, als der Wetterbericht verspricht, denn ich möchte noch weiter färben und manche Dämpfe kann ich in der Küche wirklich nicht brauchen.
So hoffe ich auf weitere Saisonfärbungen auf der Terrasse, denn die Dahlien blühen entfesselt, ebenso die Tagetes, die auf Garnen mit Seidenanteil besonders schön färben.
Im lavendelblau-shop findet ihr einige der neuen Färbungen. Und wenn das Wetter mitspielt, werden in den nächsten Tagen auch wieder Pflanzenfärbungen in unseren gemeinsamen Shop einziehen.
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